In den heißen Süden Namibias
Von Mariental machten wir uns auf in den Süden des Landes. Schon auf dem Weg ist zu beobachten, das die Landschaft immer trockener und die Vegetation spärlicher wird. Einen Abstecher lohnen die Köcherbaumwälder bei Keetmanshoop.
Einen Abstecher lohnen die bizarren Köcherbaumwälder. Köcherbäume sind im Süden Namibias häufig anzutreffen, aber nur an zwei Stellen bei Keetmanshoop bilden sie Wälder. Die urzeitlich anmutenden Bäume zählen botanisch zu den Aloen und die ältesten Exemplare sind 200 bis 300 Jahre alt. Seinen Namen erhielt der Köcherbaum, weil die Buschmänner aus seinen ausgehöhlten Ästen Köcher für ihre Pfeile erstellten.
Vom zentralen Aussichtspunkt hatten wir einen guten Blick in den bis zu 550 m tiefen Fishriver Canyon. Er gilt nach dem Gand Canyon als zweitgrößter Canyon der Welt. Auf die 80 km lange Wanderung durch den Canyon haben wir verzichtet, diese ist ohnehin nur im Winter erlaubt.