Platz im historischen Zentrum
Den Theaterplatz aus dem 19. Jahrhundert umgeben Hofkirche und Residenzschloß, Zwinger, Semperoperund Schinkelwache.
Die Hofkirche in ihrem spätbarocken Stil und ihrem eindrucksvollen Turm dominiert die Silhoutte Dresdens vom Elbufer aus betrchtet. Auftraggeber dieser Kirche war August der Starke, der zum Katholizismus konvertierte, um sich zum König von Polen krönen zu lassen. Alle Fotos und etwaige Verwertungsrechte stehen in unserem Eigentum!
Das königlich-säsische Residenzschloß gleich nebenan wird derzeit noch restauriert und soll 2006 zum 800. Stadtgeburtstag wiederhergestellt sein. Es war während der Bombenangriffe 1945 fast vollständig zerstört worden. Einige Bereiche des Schlosses können bereits heute besichtigt werden. So kann der Hausmannsturm bestiegen werden von wo sich ein faszinierender Rundblick über das Stadtzentrum bietet.
Eines der imposantesten Gebäude Dresdens ist zweifellos der Zwinger. Insbesondere das Kronentor mit der vergoldeten Haube ist zu einem der Dresdner Wahrzeichen geworden. Der Name Zwinger hat aber nichts wie oft angenommen mit einem Gefängnis oder ähnlichem zu tun. Er bezeichnet vielmehr die Lage zwischen der inneren und äußeren Mauer einer Besfestigungsanlage. Die Anlage umgibt einen großzügigen Innenhof, der als höfischer Festplatz diente. Betritt man den Zwinger durch das Kronentor befindet sich linker Hand der Wallpavillon, den als baulicher Höhepunkt bildet und reich mit Figuren geschmückt ist. Rechts befindet sich der Glockenspiel- pavillon mit einem Glockenspiel aus Meißner Porzellan. An den Zwingers grenzen die Gemäldegalerie Alte Meister, die u.a. die Sixtinische Madonna von Raffael beherbergt und die Rüstkammer.
Den architektonischen Höhepunkt des Theaterplatzes bildet die Semperoper. Auch sie war gegen Ende des 2. Weltkrieges zerstört und ab 1977 detailgetreu wiederaufgebaut worden. Der Architekt Gottfried Semper hatte 1838 den Auftrag erhalten, ein repräsentatives Opernhaus am Theaterplatz zu errichten, das jedoch bereits 1869 abbrannte. Der zweite Opernbau im Stil der italienischen Renaissance entstand dann unter Leitung von Sempers Sohn Manfred.
Die Schinkelwache will nicht so recht zur Gesamtkonzeption des Theaterplatzes passen. Da sie auf den Fundament des alten Wachgebäudes errichtet wurde, steht sie quer zum Platz. Aber sie beeindruckt durch ihr Säulenportal mit dem schlichten Giebeldreieck. Heute beherbergt sie die Tourismusinformation und ein hübsches Cafe.