Wer Mannheim besucht, sollte unbedingt auch im Luisenpark Station machen: Der Park wurde zwischen 1892 und 1903 von den Gebrüdern Siesmayer aus Frankfurt aus der Taufe gehoben und 1896 nach der Großherzogin Luise von Baden, Tochter Kaiser Wilhelms I., benannt. Schon bald wurde der Park die beliebteste Grünanlage der Stadt. Bald folgte eine Palmenhalle und damit das erste Pflanzenschauhaus, womit der Park erste Konturen seines heutigen Aussehens annahm.
Zur Bundesgartenschau im Jahre 1975 wurde der Park noch einmal grundlegend umgestaltet und rundum erneuert. Eine ehemalige Rennwiese wurde in das Gelände einbezogen. Seitdem besitzt der Luisenpark seine heutige “stolze” Ausdehnung von 42 Hektar Gesamtfläche.
Neben der Rosenpromenade kann zum Beispiel ein Heidegarten sowie ein Areal mit Heilpflanzen (rund 180 verschiedene Pflanzenarten auf 1700 Quadratmetern Fläche) bestaunt werden. Auch der Schauweinberg oder das Baumfarnhaus mit seinen lebenden Fossilien, altehrwürdigen Zeitzeugen der Evolution (Baumfarne besiedeln unseren Planeten seit über 300 Millionen Jahren!) sind einen Abstecher wert.
Zudem kann eine prachtvolle Unterwasserlandschaft bestaunt werden: Durch die große Pflanzenhalle des Pflanzenschauhauses führt ein Weg zu den Süß- und Meerwasseraquarien. 33 Süßwasserbecken und 9 Salzwasserbecken haben ein Gesamtvolumen von 80000 Litern.
Hier gibt es Süßwasserrochen, aber auch die berühmt-berüchtigten Piranhas.
Ziemlich aufregen kann sich, schmunzelt die Parkleitung, der Zitteral: “Tut er dies, so produziert er sogar Strom!”
In den Seewasserbecken sind neben den Fischen auch die niederen Tiere wie Garnelen, Krebse oder farbenprächtige Korallen, Schwämme und Anemonen der Hit …
Terrarien finden die Besucher im Luisenpark in einer kleinen Halle des Pflanzenschauhauses: Hier leben Schildkröten, Schlangen und Leguane in einer subtropischen Flora: “Vor allem Grüne Leguane sind in den letzten Jahren zu beliebten “Haustieren” geworden. Vor der Anschaffung eines solchen Minidinos sollte man sich jedoch einiger Fakten bewusst sein – vor allem der Tatsache, dass die Echsen bis 2 Meter groß werden”, warnen die Pfleger.
Zudem gibt es ein Schmetterlingshaus, einen Bauernhof und Vogelvolieren, die an verschiedenen Stellen rund um das Pflanzenschauhaus plaziert sind.
Schaufütterungen der Pinguine finden täglich um 13 Uhr (dienstags: 14 Uhr) statt: “Dann geht nicht um die sprichwörtliche Wurst, sondern dreht sich alles um den Fisch!”
Neustes Projekt des Parks und einen weiteren Meilenstein stellt der Chinesischer Garten mit einem original chinesischen Teehaus dar, der 2001 angelegt wurde.
Weitere Infos – auch zu aktuellen Terminen -, unter www.luisenpark.de.