Schweden, unlängst durch die Hochzeit von Kronprinzessin Viktoria in aller Munde, lockt mit seinen ausgedehnten Nadelwäldern wie auch Stockholm, der Residenz des Königspaares, das auch Venedig des Nordens genannt wird. Eine Bezeichnung, die sich die durch Brücken und Wasserwege charakterisierte Stadt freilich mit anderen Metropolen – wie Hamburg, Amsterdam oder Sankt Petersburg -, teilt. Tatsächlich sind in Stockholm etwa 30 Prozent der Stadtfläche von Wasser bedecken, so dass sich, zum Erkunden der Stadt, ein Boot geradezu anbietet. Die Einreise findet dennoch für viele mit dem eignen Wagen statt … und in diesem Zusammenhang rät das Auswärtige Amt dringend von der Mitnahme unbekannter Personen über die dänisch -schwedische Grenze ab.
Derzeit häufen sich nämlich Fälle – insbesondere auf den Rastplätzen vor der Öresundbrücke in Dänemark -, bei denen Anhalter um eine (entgeltliche oder auch unentgeltliche) Mitnahme nach Schweden bitten. Doch: “Bei Grenzkontrollen auf der schwedischen Seite der Brücke müssen deutsche Autofahrer mit einer Festnahme und Anklage wegen Menschenschmuggels rechnen, sollte sich herausstellen, dass die mitgenommenen Personen über kein gültiges Reisedokument bzw. keinen gültigen Schengen-Aufenthaltstitel verfügen!” Hier kann die Urlaubsreise also von allzu viel Hilfsbereitschaft und Gutgläubigkeit rapide ausgebremst werden!