Rund 2000 Tiere aus 5 Kontinenten … mit diesem Motto lockt der Zoo von Amnéville in Frankreich. Insgesamt werden in dem privaten und unabhängigen Zoo, der 1986 eröffnet wurde und Jahr für Jahr über eine halbe Million Besucher empfängt, 320 verschiedene Tierarten gezeigt. Alle davon stammen aus anderen zoologischen Parks oder Tierzuchteinrichtungen; für den Zoo werden daher keine Tiere aus ihrem natürlichen Lebensraum entnommen.
Neben vielen anderen Attraktionen, erwartet die Besucher ein riesiger Raubtierbestand an Sumatra- und Sibirische Tigern, Löwen, Jaguaren, Schwarzen und Persischen Leoparden, Schneeleoparden, Pumas und Geparden. Zudem können verschiedene Wolfsrassen, aber auch Afrikanische Wildhunde, Hyänen und Bären hinter ihren Glasscheiben (die ein problemloses Fotografieren erlauben) beobachtet werden. Dazu kommen die “Kleinen” wie Servale, Fischkatzen, Wüstenluchse oder einheimische Kleinjäger wie die Europäische Wildkatze. Oft können auch eigene Jungtiere bestaunt werden!
2006, zum 20. Jahrestag, kamen 20 neue Tierarten – darunter ein Familie von Buschschweinen, Stachelschweine wie auch zahlreiche Vögel. Im Allgemeinen bemühen sich die Macher, in jedem Jahr Neuheiten, spektakuläre Neuzugänge und/oder besondere Anlagen zu präsentieren. So hatte der Zoo von Amnéville 2007 unter dem Schlagwort “Wanderung durch den äquatorialen Wald” eine Riesenanlage für seine Orang-Utans entworfen. Diese Jahresneuheiten werden übrigens auf der Homepage auch in Video-Clips präsentiert.
Anlagen und Ausmaße, die auch den Pflegern einiges abverlangen: Jeden Tag muss gesäubert werden und die hungrigen Insassen verzehren tagtäglich rund 500 Kilogramm Rind- und Geflügelfleisch, 300 Kilogramm Fisch und 1 Tonne (!) Heu. Dazu große Mengen an Getreide, Körnern wie auch Obst und Gemüse. Nicht zu vergessen die Mehlwürmer für die Insektenfresser oder der Honig für die, die es süß mögen. Mindestens viermal im Jahr müssen die Tiere zudem entwurmt werden.
Geöffnet ist April bis September von 9.30 bis 19.30 Uhr (Sonn- und Feiertage: bis 20 Uhr) und von Oktober bis März ab 10 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit. Zahlreiche kostenlose Parkplätze für Pkw wie auch Busse stehen zur Verfügung. Zudem ist der Tierpark behindertengerecht ausgerüstet.
Trotz der eigenen Snackbars, ist Picknicken erlaubt; allerings besteht kein Einlass für Hunde und andere parkfremde Tiere.
War sehr interessant für mich mehr über diesen Zoo zu erfahren. Wäre cool, wenn ich eines Tages den Zoo besuche. Bin sehr gespannt darauf.