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Dickhäuter weiter besonders geschützt

Männliche Tiere können über 6.000 Kilogramm schwer werden. Dadurch haben Elefanten wenig natürliche Feinde und müssen sich allenfalls vor großen Raubkatzen – wie Löwen -, in Acht nehmen. Den Kugeln von Wilderern waren sie dagegen schutzlos ausgeliefert … und so zeigte sich der WWF sehr erfreut, dass die Bestimmungen (bzw. das Verbot) zum Elfenbeinhandel nicht gelockert wurden.

Der diesbezügliche Antrag von Tansania und Sambia auf der UN-Artenschutzkonferenz in Katar scheiterte: “Besonders die Ablehnung des Antrags von Tansania ist von entscheidender Bedeutung für den Schutz afrikanischer Elefanten”, zeigt sich WWF-Experte Volker Homes sehr zufrieden.

Das Land hatte einen Antrag eingereicht, der die Erlaubnis für den Handel mit Jagdtrophäen für nichtkommerzielle Zwecke plante. Zudem äußerte der afrikanische Staat den Wunsch, seine staatlichen Lagerbestände an Rohelfenbein (rund 90.000 Kilogramm) in Form eines einmaligen Gesamtverkaufes veräußern zu können wie auch das Handelsverbot für Häute, Lederwaren und lebende Tiere zu lockern.

Dabei haben sich laut WWF die staatlichen Schutzmaßnahmen für die Elefantenpopulation gerade in Tansania in den vergangenen Jahren konstant verschlechtert …

Tansania liegt in Ostafrika zwischen Viktoria-, Tanganyika-, Nyassa-See und Indischem Ozean. Das Klima ist tropisch, will meinen: ganzjährig feucht und heiß!

Das Auswärtige Amt weist auf die nach wie vor bestehende Gefahr von Piratenangriffen vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten hin: “Inzwischen werden auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Jemen und Oman angegriffen und gekapert.” Man sollte also auch bei Madagascar Reisen Vorsicht walten lassen.

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© flickr.com/ geoftheref

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