Vermutlich ist das Gebiet von Syrien, heute offiziell “Arabische Republik Syrien” genannt, schon seit dem 8. Jahrtausend vor Christus besiedelt. Zu Zeiten der Römer waren die Provinzen Ägypten und Syrien dann die reichsten Ländereien des Imperiums. Da das Land keine besonders aufregende Tier- oder Pflanzenwelt zu bieten hat, ist Syrien heute vor allem für Reisende, die an fremden Kulturen und Archäologie interessiert sind, ein Ziel. Die besuchen unter anderem die antike Oasenstadt Palmyra oder die mittelalterlichen Burganlagen. Das Gute: Derzeit gibt es nach Auskunft des Auswärtigen Amtes keine Hinweise auf eine erhöhte Sicherheitsgefährdung für Deutsche oder deutsche Institutionen im Land: “Aufgrund Syriens Lage als Nachbarstaat des Irak und des Libanon muss man freilich die Entwicklung der Sicherheitslage in diesen beiden Staaten stets mit im Blick haben”, erklären die Experten und weisen in diesem Zusammenhang nachdrücklich auf die Reisewarnungen für den Irak und Teile des Libanon hin.
Ein weiterer Tipp: Beim Fotografieren, insbesondere nicht eindeutig touristischer Gebäude, ist in Syrien Zurückhaltung und Vorsicht geboten. So ist es verboten, militärische Einrichtungen zu fotografieren. Der Begriff der “militärischen Einrichtung” kann dabei sehr weit gedehnt sein und auch die Wohnhäuser hochrangiger Personen, Brücken oder Rundfunkeinrichtungen umfassen. Im Zweifel also lieber nachfragen!