Was für die meisten islamisch geprägten Länder sehr zu empfehlen ist, hat auch in Asien – zumal in Nord-Korea -, seine Gültigkeit: Kein Urlauber sollte völlig unbeschwert “drauf los fotografieren”! Denn: Mehrfach kam es laut Auskunft des Auswärtigen Amtes schon zu Übergriffen der Bevölkerung auf fotografierende Ausländer. Vor allem dann, wenn diese ohne koreanische Begleiter in Pjöngjang zu Fuß unterwegs waren. Die Folge des Aufruhrs ließ dann nicht lange auf sich warten und gipfelte in der Regel in einer Festnahme des Ausländers durch die Polizei: “Daher sollte beim Fotografieren – auch offenkundig harmloser Motive -, stets umsichtig vorgegangen und gegebenenfalls um Erlaubnis gefragt werden!”
Ohnehin ist Fotografieren aller als sicherheitsrelevant geltenden Bereiche – das sind nicht allein militärische Anlagen, sondern auch Bahnhöfe, Flughäfen, Hafenanlagen oder Brücken (!) – strikt verboten. Gleiches gilt für sämtliche Szenen, die dem positiven Image des Staates und seiner Organe abträglich sein könnten. Das gilt zum Beispiel auch für ärmlich wirkende Personen oder herunter gekommene Straßenzüge.
Im Zweifelsfall wird empfohlen, die ständig anwesende Begleitung zu fragen!