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Ja es gibt ihn, den Markt für Luxus-Reisen. Das zeigt sich unter anderem auch am Beispiel des Reisebüros „EuroPanache“ – getreu dem Motto „Luxury themed vacations for the sophisticated traveler“ also übersetzt „Luxus-Ferien für den anspruchsvollen Reisenden“ gibt es hier nichts, was nicht möglich ist: Das Reiseunternehmen mit Sitz in Paris und New York holt für seine Kunden sozusagen die Sterne vom Himmel – solange das Geld stimmt, versteht sich. „EuroPanache“ hat im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen dieser Branche auch keinerlei Einbrüche zu verzeichnen, scheinbar ist die Wirtschaftskrise recht spurlos an den reichen Menschen vorüber gegangen.
Der Erfolg des Luxus-Reisebüros mag unter anderem jedoch auch der Tatsache zu verdanken sein, dass es noch nie so viele Milliardäre gab wie heute – denn während es im Jahr 1983 nur 13 davon gab, sind es mittlerweile bereits um die 1000. Und damit man sich auch mal vorstellen kann, wie eine solche Luxus-Reise der Superlative aussieht: Zum 50. Geburtstag eines amerikanischen Geschäftsmanns, bei dem das Geld erwartungsgemäß keine Rolle spielte, organisierte die Agentur eine Geburtstagsfeier auf verschiedenen Kontinenten (und übrigens mit 40 eingeladenen Gästen im Schlepptau) – los ging es in New York, dann flog man mit dem Privatjet weiter in die Heimatstadt des Geburtstagskindes Houston und von dort aus dann weiter nach Paris, wo man auch nochmal ausgiebig feierte. Anschließend stand Dubai auf dem Reiseplan sowie Asien, wo man dem Jubilar dann ein Ständchen an der Chinesischen Mauer sang.