Immer mehr Menschen verbringen ihren Urlaub in den Wäldern des Landkreises Güstrow – und das liegt daran, dass sie dort die Möglichkeit haben, an Gesellschafts- und Treibjagden teilzunehmen. Dafür reisen die Touristen zum Teil sogar aus aus Skandinavien, Italien, Dänemark und Holland an, aber auch Deutsche aus anderen Bundesländern interessieren sich für die Jagd. Besonders in der Zeit von Ende Oktober bis Mitte Januar ist im Güstrower Wald eine Menge los. In dieser Zeit sind es zwischen 900 und 1800 Gäste, die in diesem Landkreis ihren Urlaub verbringen. Von Mai bis in den Herbst hinein finden darüber hinaus auch einige Ansitzjagden statt. Den größten Boom erlebte man dort allerdings zwischen 1990 und 2000. Danach sind sie Zahlen zwar auch nicht zurückgegangen, sondern eher gleich geblieben.
Die hiesigen Förster freuen sich aus dem Grund über die rege Teilnahme, weil die Touristen ihnen bei der Jagd helfen, die Wildbestände im Griff zu behalten. Auch die touristischen Betriebe haben sich auf diesen Zuwachs inzwischen eingestellt, so gibt es inzwischen Angebote wie „ein Ferienhaus, Zwei- und Drei-Tagesjagden sowie ein Wochenendjagdschein“. Der Wochenendjagdschein kostet ab 120 Euro und für die Teilnahme an der Jagd werden zwischen 50 und 60 Euro berechnet.