Spanien lockt mit seinen Stränden ebenso wie mit seinem Hinterland und gilt – nach Frankreich – als das zweitbeliebteste Urlaubsland weltweit. Auch bei uns Deutschen steht das Land mit seinen Millionenstädten, Madrid und Barcelona, hoch in Kurs. Für Touristen ein Muss. Ebenso wie die malerischen Küsten oder die Sierra Nevada, das “schneebedeckte Gebirge”, das sich fast 3.500 Meter hoch über die iberische Halbinsel erhebt und von September bis Mai unter einer dichten Schneehaube liegt.
Dank eines gut ausgebauten Straßennetzes, sind die Entfernungen im Landesinnern gut zu bewältigen: “Allerdings kommt es, zumal in der Urlaubszeit, gelegentlich zu Überfällen auf Touristen entlang der spanischen Autobahnen”, warnt das Auswärtige Amt. Die Betroffenen werden dabei (insbesondere auf der A 7 zwischen der französisch-spanischen Grenzstation La Junquera und Barcelona) auf vermeintliche Schäden an ihrem Fahrzeug, etwa eine Reifenpanne, hingewiesen und es wird “Hilfeleistung” angeboten: “Halten Sie deshalb möglichst nur auf belebten Raststätten an. Vor allem: Vergewissern Sie sich, dass im Fall einer Panne der zu Hilfe gerufene Abschleppwagen das Symbol von “Autopistas” bzw. das Symbol des von Ihnen angeforderten Pannendienstes trägt.”
Auch wird empfohlen, das Auto stets abzuschließen und keine wertvollen Gegenstände sichtbar im Fahrzeug liegen zu lassen. Insbesondere in den größeren Touristenzentren ist zudem Vorsicht vor Taschendiebstählen angebracht.
Zur Terrorgefahr: Vor der Durchführung von Anschlägen auf touristische Ziele hat die ETA in der Regel die Sicherheitsbehörden gewarnt. Da das spanische Innenministerium der Gefahr von Anschlägen mit verstärkten Sicherheitsmaßnahmen und mehr Kontrollen begegnet, muss unter andrem bei der Ein- und Ausreise mit Behinderungen gerechnet werden.