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Wenn Jugendliche auf Reisen gehen

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Bild: Photoobjects / Jupiterimages

Wenn die Kinder ins Teenageralter kommen, müssen sich Eltern nicht nur darauf gefasst machen, dass sie im Alltag ihr eigenes Ding machen, sondern auch in den Ferien – denn dann wird es ganz plötzlich uncool, mit den Eltern zu verreisen und man möchte lieber mit Gleichaltrigen Spaß haben. Demnach wird es heute bereits ab dem Alter von 14 Jahren kritisch, denn ab da ziehen es immerhin vier von fünf Jugendlichen laut einer Forsa-Umfrage vor, den Urlaub nicht mehr mit den Eltern zu verbringen. Und mittlerweile hat sich in der Tourismus-Branche auch ein dementsprechender Markt für diese Bedürfnisse aufgetan, so dass es inzwischen rund 1500 Anbieter von Jugendreisen gibt.

Und dabei geht es den Jugendlichen nicht nur um Partys, Feiern und am Strand liegen, sondern die meisten wollen in ihrem Urlaub auch was lernen und unternehmen. So gibt es auch hier inzwischen an die amerikanischen Sommercamps angelehnte Ferienangebote, die auf ein bestimmtes Gebiet ausgerichtet sind, darunter zum Beispiel Computerworkshops, Angeln, Mountainbiking, Tanzen oder Kanu fahren. Was die Reiseziele angeht, so finden sich hier europäische Länder ebenso wie ferne Gegenden wie zum Beispiel China, Kanada oder Südamerika.
Das Bundesforum Kinder- und Jugendreisen hat zum Beispiel eine Liste von geprüften und erfahrenen Reiseveranstaltern zusammengestellt, die man unter www.bundesforum.de einsehen kann; unter www.ferienbörse.de finden sich weitere Angebote.

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